Gruppen für soziales Lernen und Psychomotorik

In einer Gruppe mit 6 - 8 Teilnehmern wird gespielt, gebastelt, gekocht. Weitere Aktivitäten sind Besuche von Freizeiteinrichtungen, z. B. Schwimmen, Skaten u.a.   Dabei machen die Kinder / Jugendlichen andere, z.T. neue Erfahrungen. Sie stellen fest, dass sie bei entsprechender Ermutigung mehr können, als sie dachten und dafür Beachtung und Anerkennung erhalten. Das schafft Selbstvertrauen, lässt sie Neues ausprobieren.

In der Gruppe lernen die Teilnehmer soziale Regeln zu beachten, zum Beispiel Abwarten zu können, aufeinander Rücksicht zu nehmen, eigene Bedürfnisse einzubringen, sich (angemessen) zu behaupten, sich zu wehren, gemeinsame Tätigkeiten zu planen und durchzuführen. Für einige ist es wichtig, Gemeinschaftsgefühl kennen zu lernen, sich akzeptiert und zugehörig zu fühlen.

Gleichzeitig wird neben der Unterstützung der sozialen Fertigkeiten auch an der Verbesserung der psychomotorischen Fähigkeiten gearbeitet.

Soziales Lernen in der Gruppe ist ein vielseitiger und spannender Prozess, der einen längeren Zeitraum erfordert, in der Regel mindestens 1/2 - 1 Jahr. Damit sich alle in ihrer Persönlichkeit weiter entwickeln können, braucht es einen festen Rahmen. Daher ist es wichtig, dass zu jedem Gruppentreffen auch stets möglichst alle kommen, denn jedes Gruppenmitglied bringt etwas ein und erfüllt somit eine wichtige Aufgabe.

Über die Teilnahme an der sozialen Gruppenarbeit entscheidet das Team der Beratungsstelle nach Absprache mit den Eltern und dem Kind / Jugendlichen, wenn dieses Angebot hilfreich zur Behebung der vorgestellten Problematik ist.